Was ist keine Maßnahme im Sinne des Arbeitsschutzes?
Im Großen und Ganzen sind Maßnahmen, die nicht direkt die Sicherheit oder Gesundheit der Arbeitnehmer am Arbeitsplatz zum Ziel haben, normalerweise keine Maßnahmen im Sinne des Arbeitsschutzes.
Im Kontext von Arbeitsschutz konzentrieren sich die Maßnahmen hauptsächlich auf die physische und psychische Gesundheit der Arbeitnehmer, die Sicherheit am Arbeitsplatz und die Vermeidung von Unfällen. Dinge, die nicht als Maßnahmen im Sinne des Arbeitsschutzes gelten, könnten zum Beispiel sein:
- Gehaltsverhandlungen: Auch wenn ein angemessenes Gehalt für das Wohlgefühl und die Motivation der Arbeitnehmer wichtig sein kann, fällt dies nicht direkt unter Arbeitsschutz. Arbeitsschutz fokussiert sich auf die unmittelbare Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz.
- Team-Building-Aktivitäten: Obwohl solche Aktivitäten wichtig für die Arbeitsmoral und das Teamgefühl sein können, sind sie nicht Teil des Arbeitsschutzes. Arbeitsschutz zielt darauf ab, konkrete Gefahren und Risiken am Arbeitsplatz zu minimieren.
- Produktivitätssteigerungen: Arbeitsschutz hat zwar oft den Nebeneffekt, dass eine sichere und gesunde Arbeitsumgebung die Produktivität steigern kann, jedoch sind Maßnahmen zur reinen Produktivitätssteigerung nicht als Arbeitsschutzmaßnahmen anzusehen.
- Marktforschung und Kundenakquise: Diese Aspekte sind für das Unternehmen wichtig, haben aber nichts mit Arbeitsschutz zu tun. Arbeitsschutz betrifft die Bedingungen und das Umfeld, unter denen die Arbeitnehmer ihre Tätigkeit ausüben.
- Betriebsausflüge und Sozialleistungen: Obwohl diese für das Wohl der Mitarbeiter förderlich sein können, fallen sie nicht unter die Kategorie Arbeitsschutz. Arbeitsschutz ist mehr darauf ausgerichtet, die physische und psychische Gesundheit am eigentlichen Arbeitsplatz zu schützen.